5 Düngefehler: Warum dein Garten mehr Liebe braucht

5 Düngefehler: Warum dein Garten mehr Liebe braucht

Eckard Wulfmeyer

Moin zusammen, hier ist euer Willi!

Eckard und ich haben uns neulich unterhalten. Er sagt immer: „Entwicklung findet selten zwischen Decke und Kaffeetasse statt.“ Das gilt auch für eure Pflanzen! Aber damit sie wachsen können, brauchen sie ein Fundament aus Vertrauen und der richtigen Nahrung. Oft wird Düngen als lästige Pflicht gesehen, dabei ist es die höchste Form der Fürsorge für euren Boden.

Damit es bei euch im Garten so richtig blüht, schauen wir uns mal an, wie wir die typischen Fehler in echtes Garten-Glück verwandeln.

1. Das Missverständnis: Chemie statt Biologie

Viele greifen aus Gewohnheit zum mineralischen Kunstdünger. Das ist wie ein künstlicher Wachmacher: Er pusht die Pflanze kurzzeitig hoch, aber der Boden bleibt leer zurück.

  • Der bessere Weg: Setzt auf organische Power. Wenn ihr biologisch düngt, füttert ihr nicht nur die Pflanze, sondern das gesamte Bodenleben, also meine Kumpels und mich! Ein lebendiger Boden ist wie eine sichere Beziehung: Er gibt Rückhalt, auch wenn es mal regnet oder stürmt.

2. Die Angst vor dem Überdüngen

Bei Kunstdünger ist die Gefahr groß: Ein Schluck zu viel, und die Wurzeln „verbrennen“. Das tut richtig weh!

  • Die Lösung aus der Wurmstube: unser flüssiger Pferdedung. Viele fragen mich: „Willi, kann man den eigentlich überdüngen?“ Die Antwort ist ein entspanntes Nein. Da er rein organisch ist, nehmen sich die Pflanzen und der Boden genau das, was sie brauchen. Er ist zudem extrem lange haltbar. Ein treuer Begleiter für die ganze Saison. Er ist sanft zur Natur, aber stark in der Wirkung.

3. Den Boden „trocken“ füttern

Stellt euch vor, ihr bekommt ein tolles Steak, dürft aber nichts dazu trinken. Trockener Boden kann Nährstoffe nicht transportieren.

  • Besser machen: Gießt eure Schätze vorher leicht an. Wenn der Boden feucht ist, können sich die organischen Bestandteile des Pferdedungs perfekt verteilen und tief zu den Wurzeln einsickern. Das ist wie ein entspanntes Abendessen in guter Gesellschaft.

4. Das Fundament vergessen: Die Humusbildung

Dünger ist gut, aber ein gesunder Boden braucht Struktur. Viele vergessen, dass der Boden „atmen“ muss.

  • Verständnis wecken: Wir Regenwürmer sind die Architekten eures Gartens. Wir graben Gänge, damit Sauerstoff an die Wurzeln kommt. Und wisst ihr, was wir noch mehr lieben als flüssigen Dünger? Echten Pferdedung als Wurmfutter! Den bekommt ihr bei uns in der Wurmstube fix und fertig vorbereitet. Wenn ihr uns damit füttert, revanchieren wir uns mit bestem Wurmhumus. Es ist ein Geben und Nehmen – genau wie bei Eckards Arbeit mit den Hunden.

5. Ungeduld und falsches Timing

Pflanzen haben ihren eigenen Rhythmus. Wer erzwingt, verliert.

  • Ermutigung: Habt Vertrauen in die Natur. Organischer Dünger wirkt vielleicht einen Moment langsamer als die Chemiekeule, aber dafür nachhaltiger und gesünder. Gebt eurem Garten die Zeit, sich zu entwickeln. Wer mit Liebe und dem richtigen „Stoff“ aus der Wurmstube arbeitet, wird mit Pflanzen belohnt, die eine ganz andere Ausstrahlung und Widerstandskraft haben.

 


Mein Fazit für euch:

Düngen ist kein Hexenwerk, sondern Kommunikation mit der Natur. Ob ihr den flüssigen Pferdedung nutzt oder uns Würmern mit dem speziellen Futter eine Freude macht: ihr investiert in gesundes Wachstum.

Schaut mal in Eckards Wurmstube vorbei (www.wurmstube.de). Wir haben alles da, was euren Boden glücklich macht.

Euer Willi

Zurück zum Blog